Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper (1928)

Ein Herz für das Milieu. Eine Bank auszurauben, sei weniger verwerflich, als eine Bank zu gründen. Brecht schiebt in diesem Singspiel mit schmissigen Songtexten die Gangster in die Nähe der unbescholtenen Bürger – oder umgekehrt. Die Texte der rotzigen Seeräuberjenny und der Haifischsong (Mackie Messer) haben Theatergeschichte geschrieben, dank der Musik von Kurt Weill. Bild: Szene aus einer Inszenierung von Christian Stückl am Volkstheater München 2011.

Überblick

Aktanalyse

Informationen & Materialien

›Die Seeräuberjenny‹

Bertolt Brecht singt ›Die Moritat von Mackie Messer‹

›Die Moritat von Mackie Messer‹, gesungen von Sting

Szenen aus einer Inszenierung am Berliner Ensemble, Regie: Robert Wilson 2008

Trailer zu Wilsons Inszenierung am BE 2008

Hildgard Knef singt ›Die Seeräuberjenny‹

›Die Moritat von Mackie Messer‹, Version von Rammstein

Trailer St.Pauli-Theater 2004

Trailer Theatre de mov 2010

Trailer Schauspielhaus Graz 2011

Trailer Thalia Theater Hamburg 2015 (Regie: Antú Romero Nunes)

Jakob Michael Reinhold Lenz: Der Hofmeister (1774/78)

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Eine bitterböse Tragikomödie: Der junge Hauslehrer Läuffer, von seinem Arbeitgeber verachtet, hat eine Affäre mit dessen Tochter und macht ihr prompt ein Kind – mit bösen Folgen. Lenz attackiert den dünkelhaften Adel, aber auch das schlaffe Bürgertum, das sich alles gefallen lässt. Das Stück sprengt die Ständeklausel und fährt das gesamte Spektrum der Gesell-schaft auf. (Bild: Robert Hunger Bühler in Castorfs ungezähmtem Gastspiel im Zürcher Schauspielhaus / Schiffbau 2010.)

Überblick

Sehr gut gegliederte Zusammenfassung & Analyse

Ausführliche Zusammenfassung der fünf Akte

Das ganze Stück lesen

Zur Gattung der Tragikomödie bei Lenz

Videoanalyse 2014

Blogrezension 2008

Blogrezension

Rezension von Castorfs Inszenierung der Volksbühne Berlin in Zürich 2010

Puppentheaterfassung Ernst Busch Berlin 2010

Trailer einer Fassung von Brecht Stadttheater Fürth 2011

Trailer Theater Halle 2012

August Strindberg: Fräulein Julie (1888/89)

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»Julie, eine Paris Hilton am Rande des Nervenzusammenbruchs vor den Trümmern ihrer aufgelösten Verlobung, findet zu keiner eigenen Persönlichkeit. Als Mitglied der Oberschicht vermisst und missachtet sie gleichsam die schwindenden Werte ihrer Klasse. Gefangen in einem Leben, das sie nicht als ihr eigenes wahrnimmt, wird ihr die Welt zu eng und sie versucht, sich gegen die Gesetze der Normalität aufzulehnen, ohne deren Brutalität zu durchschauen. Der sie umgebenden künstlichen Realität überdrüssig, möchte sie sich gerne daneben benehmen und flirtet auf einem Sommerfest, das ihre Familie für die Angestellten gibt, mit dem Diener Jean – der heute die Titel Assistent, Chauffeur oder Bodyguard tragen würde. Jean, der nach oben will, nutzt die Gelegenheit. Und kehrt die Verhältnisse um.« (Textquelle) Bild: Jessica Chastain und Colin Farrell in Liv Ullmanns Verfilmung von 2014.

Überblick

Inhalt & Kommentar (anlässlich der Verfilmung 2014)

Das ganze Stück

Trailer Schaubühne Berlin 2011 (Regie: Katie Mitchell & Leo Warner)

Kunstfilmtrailer 2012

Aussschnitt Theater an der Sihl 2014

Trailer Theater in der Josefstadt Wien 2015

Trailer der Verfilmung 2014 (Regie: Liv Ullmann)

Deutschsprachiger Trailer 2014

Interview mit der Regisseurin Liv Ullmann 2015

Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker (1961/62)

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Wer sich mit Dürrenmatts bitterer Komödie über die Bedrohung der Menschheit durch die Kernspaltung auseinandersetzt, muss auch die Figurenkonstellation des Stücks durchschauen. (Grafik)

Überblick

Inhalt & Kommentar

Ausführliche Inhaltsangabe und Analyse

Interpretation

Ausgewählte Analysaspekte

Rezension SPIEGEL 1962

Komplette Inszenierung am Schauspielhaus Zürich (Regie: Herbert Fritsch, 2013)

Trailer der Zürcher Inszenierung von Herbert Fritsch 2013

Trailer Schauspiel Frankfurt 2011

Teaser Stadttheater Kaufbeuren 2012

Hübsch-athetischer Schüler*innenteaser 2010

Trailer einer naturalistischen s/w-Verfilmung von Fritz Umgelter 1962

Falk Richter: Im Ausnahmezustand (2007)

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Falk Richter verdichtet in diesem Stück die Verunsicherung einer abstiegsbedrohten Familie zu einem dystopischen Metapher für die Abstiegsängste der westlichen Wohlstandsgesellschaft. Zeitpunkt und Ort der Handlung: Ein Abend in einer sogenannten ›Gated Community‹. (Bild: Bruno Cathomas, Bibiana Beglau und Vincent Redetzky in einer Inszenierung der Berliner Schaubühne, Regie: Falk Richter)

Überblick

Das ganze Stück

Rezension SPON 2007

Rezension nachtkritik.de 2007

Rezension Berliner Zeitung 2007

Trailer Schaubühne Berlin 2007 (Regie: Falk Richter)

Trailer Schlosstheater Moers 2014

Trailer Theater praesent Innsbruck 2015

Arthur Schnitzler: Reigen (1903/1920)

REIGEN von Arthur Schnitzler Premiere 20. Oktober 2012 im Marstall mit SOPHIE VON KESSEL (Die Prostituierte/Das Hausmädchen/Die junge Frau/Die Schauspielerin), GUNTRAM BRATTIA (Der Soldat/Der junge Herr/Der Ehegatte/Der Dichter/Der Graf), ANNE STEIN (Das süße Mädel) Regie PATRICK STEINWIDDER Konzept Bühne + Kostüm BOB BAILEY Bühne ANNELIESE NEUDECKER Kostüme LILI WANNER Choreographie BRET YOUNT v.l. Sophie von Kessel, Guntram Brattia
A schläft mit B, B mit C, C mit D … usw. … und zuletzt wieder J mit A. Na ja, so viel Promiskuität quer durch alle Schichten – das kam vor 100 Jahren in Wien nicht überall gut an und löste einen gehörigen Skandal aus. Bild: Szene aus einer Inszenierung des Residenztheaters München 2016 (Regie: Patrick Steinwidder)

Überblick

Inhalt & Kommentar

Das ganze Stück

Kurzfassung goes Playmobil

Kurzfilmprojekt Theatergruppe DramaVision Leipzig 2010

Szene aus einer Inszenierung 2012

Trailer zu einem Filmprojekt 2010

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Diese Theaterschüler*innen sind sich im Verlauf dieses Projekts wohl zwangsläufig ein wenig näher gekommen.

Gotthold E. Lessing: Nathan der Weise (1779)

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Lessings Stück um die Frage, ob und wie die drei monotheistischen Religionen friedlich koexistieren können, wird bis heute immer wieder von neuem inszeniert und aufgeführt. Bild: Peer Fitz als Nathan in Claus Peymanns berühmt gewordenen Inszenierung am Berliner Ensemble 2002.

Überblick

Inhalt & Kommentar

Inhalt & Analyse

Inhalt & Analyse (2)

Das ganze Stück

Das ganze Stück als Spielfilm (1967, Regie: Franz P. Wirth)

Kurzfassung goes Playmobil

Trailer DT Berlin 2015 (Regie: Andreas Kriegenburg)

Trailer Volkstheater München 2015 (Regie: Christian Stückl)

Trailer Schauspielhaus Zürich 2016 (Regie: Daniele Löffner)

Interview mit R. Hunger-Bühler über das Stück 2016

 

William Shakespeare: Hamlet (1600/1602)

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So sehen wir also aus? Der Totenschädel ist wohl DIE Ikone des Stücks. 60% des Texts gehören dem Protagonisten, der sich mit der menschlichen Existenz und der Scheinhaftigkeit der Welt auseinandersetzt. Der Prinz erscheint uns als ein intellektueller, sensibler Mensch, der sich zur Rache genötigt sieht, aber von Zweifeln und Skrupeln geplagt wird. Bild: Laurence Olivier gilt als legendärer Hamlet-Darsteller.

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Der komplette Text

Trailer Schaubühne Berlin 2009 (Regie: Thomas Ostermeier)

Trailer Schauspielhaus Bochum 2013 (Regie: Jan Klata)

Trailer Schauspiel Hannover 2010 (Regie: Nicolas Stemann)

The Tiger Lilies perform Hamlet (Kopenhagen 2012)

Monolog ›To be or not to be› (Kenneth Brannagh 1996)

Trailer der Verfilmung von Kenneth Brannagh 1996

Trailer Royal Shakespeare Company 2016

Royal Shakespeare Company, Akt 1 Szene 2 (2013)

Trailer National Theatre London (2015)

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Lars Eidinger in der Rolle des Hamlet an der Berliner Schaubühne