Imre Kertesz: Roman eines Schicksallosen (1975)

»Denn sogar dort, bei den Schornsteinen, gab es in der Pause zwischen den Qualen etwas, das dem Glück ähnlich war. Alle fragen mich immer nur nach den Übeln, den ›Greueln‹: obgleich für mich vielleicht gerade diese Erfahrung die denkwürdigste ist. Ja, davon, vom Glück der Konzentrationslager, müßte ich ihnen erzählen, das nächste Mal, wenn sie mich fragen. Wenn sie überhaupt fragen. Und wenn ich es nicht selbst vergesse.« – Das Alleinstellungsmerkmal dieses autobiographischen Romans über die Todeslager der Deutschen ist, dass Kertesz seine Erfahrungen aus der Sicht des Fünfzehnjährigen schildert, der er war. Er erlebt und beschreibt, ohne moralisch zu urteilen und sucht immer nach der lebensbejahenden Lücke in der Realität, um dem Grauen entfliehen zu können. das macht die Lektüre umso erschütternder. (Bild)

Übersicht

Inhalt & Analyse

Rezension ZEIT 1975/2012

Rezension zur Neuauflage NZZ 1996/2002

Rezension FAZ 1996

Rezension FAZ 2017

Blogrezension 2010

Trailer der Verfilmung (Lajos Koltai, 2005)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.