Max Frisch: Graf Öderland (1951/56/61)

Ein Staatsanwalt wechselt die Seiten und probt den Ausbruch. Des alltäglichen Erwerbslebens überdrüssig, wird er zum Kriminellen im Namen der Freiheit. Als marodierender Rebell namens Graf Öderland stellt er sich mit der Axt in der Hand und einer wachsenden Gefolgschaft allen, die sich seinem Ausbruch und seiner Vorstellung von Freiheit in den Weg stellen. Was davon Realität ist – und was Imagination oder Wahn –, lässt Frisch bewusst teilweise offen. Der Autor bezeichnete dieses von ihm dreimal neu geschriebene Stationendrama in zwölf Bildern als sein liebstes und geheimnisvollstes Stück. Bild: Szene einer Inszenierung in Dresden 2015 von Volker Lösch, der den Stoff mit der Dresdner PEGIDA-Bewegung verknüpft.

Überblick

Trailer der Dresdner Inszenierung (Regie: Volker Lösch) 2015

Noch ein Trailer dazu

Rezension einer Inszenierung in Dresden, DEUTSCHLANDFUNK 2015

Rezension derselben Inszenierung, FOCUS 2015

Rezension einer Inszenierung in Gießen 2011

Trailer einer Inszenierung, Schauspiel Essen 2011/12

Ausschnitt einer Verfilmung von 1968 mit Bernhard Wicki

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