E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)

Der Student Nathanael ist mit einer sehr lebhaften Phantasie ausgestattet. Die  Begegnung mit einem skurrilen Brillenhändler weckt traumatische Kindheitserinnerungen, die ihm keine Ruhe lassen und die Beziehung zu seiner Freundin Clara belasten. Als er die Androidin Olimpia kennenlernt, verliebt er sich. –  ›Der Sandmann‹ ist die wegen ihrer Kürze und ihrem mysteriösen Charakter wohl am häufigsten gelesene Erzählung der sogenannten ›Schwarzen Romantik‹ in der deutschsprachigen Literatur. Seit vielen Jahren erscheinen deshalb auch immer wieder Bühnenfassungen. (Bild: Flyer einer Bühnenfassung in München 2012)

Übersicht

Inhalt & Analyse

Der ganze Text

Übersichtliche Analyse eines Schulprojekts

Ausführliche textnahe Zusammenfassung & Interpretation

Fragen & Antworten

Interpretationsansätze

Einfache Zusammenfassung Seite für Seite

Kurze Einordnung, Rezeption & Interpretation

Erzähltheoretische Analyse Uni Leipzig 2009

Wissenschaftlicher Beitrag zur Subjektivitätskonstruktion FU Berlin 2001

Analyse Schulprojekt

Arbeitsblätter für Lehrer*innen

Kurzfassung goes Playmobil

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Seine Amme droht dem kleinen Nathanael mit der Titelfigur des Sandmanns: »Das ist ein böser Mann, der kommt zu den Kindern, wenn sie nicht zu Bett gehen wollen und wirft ihnen Händevoll Sand in die Augen, daß sie blutig zum Kopf herausspringen, die wirft er dann in den Sack und trägt sie in den Halbmond zur Atzung für seine Kinderchen; die sitzen dort im Nest und haben krumme Schnäbel, wie die Eulen, damit picken sie der unartigen Menschenkindlein Augen auf.«

Stefan Zweig: Ungeduld des Herzens (1939)

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Faszinierend & abgründig. Wer diesen hochpsychologischen Roman geduldig liest, wird mit spektakulären Einblicken auf die lavierende und allzumenschliche Psyche des Protagonisten belohnt, der sich windet und wendet, um nicht mit einer Frau zusammensein zu müssen, die an den Rollstuhl gebunden ist. Bild: Szene einer Bühnenfassung der Schaubühne Berlin 2016 (Regie: Simon McBurney)

Übersicht

Inhalt & Analyse

Der komplette Roman

Blogrezension 2005

Blogrezension LSD 2013

Rezension einer Theaterfassung SPON 2015

Inhalt & Trailer einer Theaterfassung, Schaubühne Berlin 2016

Auszug Hörbuch

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Der Roman geht der Frage nach, wie nah sich Mitgefühl, Mitleid und Liebe kommen können. Und wie Missverständnisse entstehen können, die auszuräumen keiner wagt.

Sibylle Berg: Ein paar Menschen suchen das Glück und lachen sich tot (1997)

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Sibylle Bergs Debüt: Ein böser und lustiger Roman in Episoden von jeweils 3-4 Seiten, der sich leicht in einem Stück durchliest

Inhalt & Kommentar

Analyse / Uni-Arbeit 2006

Rezension FAZ 1997

Rezension SPIEGEL 1997

Blogrezension

Blogrezension LSD

Henrik Ibsen: Die Wildente (1884)

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Die eingesperrte Wildente verkörpert die große Lebenslüge, an die sich keiner herantraut, ein Leitmotiv in Ibsens Werk.

Übersicht

Personen & Handlung

Inhalt & Analyse

Das ganze Stück

Rezension einer Inszenierung NZZ 2015

Zusammenfassung inkl. Trailer Theater Bonn 2016

Trailer Staatstheater Braunschweig 2014

Trailer einer Verfilmung (Henri Safran, USA 1984)

Johann W. Goethe: Die Leiden des jungen Werthers (1774)

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Fragt man jugendliche Leser*innen, scheiden sich an Goethes berühmtem Briefroman die Geister: die einen finden den Protagonisten selbstmitleidig, stören sich an der empfindsam-pathetischen Sprache und beklagen die vielen Wiederholungen. Die anderen loben die Zeitlosigkeit vieler Themen und Fragen und empfinden Werthers Emotionalität und Radikalität als glaubwürdig. (Bild)

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Inhalt & Analyse

Ganzer Text

Kurzbeschreibung & ergänzende Kommentare

Zusammenfassung

Entstehungsgeschichte

Kurzfassung goes Playmobil

Solo einer jungen Frau

Trailer der filmischen Umsetzung ›Werther‹ (Uwe Janson, D 2008)

Trailer von ›Goethe!‹ (Verfilmung/Biopic, Philip Stölzl 2010)

Heinrich Böll: Ansichten eines Clowns (1964)

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Stunde der Wahrheit statt Stunde Null: In diesem berühmt gewordenen Nachkriegsroman verknüpft Böll eine Abrechnung mit der Verlogenheit der Nachkriegsgesellschaft und eine traurige Liebesgeschichte. Hans Schnier, von Beruf Clown, steckt in einer Krise. Aufgrund einer Verletzung kann er nicht auftreten und seine Freundin Marie hat ihn verlassen. Er nimmt Kontakt mit den wichtigsten Bekannten und seinen Verwandten auf, unter anderem mit seinem Bruder, dem Theologen Leo (Bild: Szene aus der Verfilmung mit Helmut Griem als Hans (1967).) Dabei tritt unter anderem zutage, wie rasch und wie selbstgerecht die Menschen einen Strich unter die Vergangenheit machen, in politischen wie in privaten Belangen.

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Text

Rezension ZEIT 1963

Rezension SPIEGEL 1963

Zusammenfassung eines Schülers (nicht ganz fehlerfrei)

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Der Katholik Böll setzt sich hier kritisch mit der Doppelzüngigkeit gewisser Glaubensgenossen im Nachkriegsdeutschland auseinander.

Franz Kafka: Amerika / Der Verschollene (1911-14/1924)

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Karl Rossmann wurde von seinen Eltern nach Amerika verbannt. In der neuen, fremden Umgebung ist er ganz auf sich allein gestellt und hat eine ganze Reihe sehr seltsamer, kafkaesker Begegnungen vor sich, ein Sammelsurium kurioser, dubioser und gefährlicher Gestalten. Bild: Dimitrij Schaad als Karl in einer Bühnenfassung des Schauspielhauses Bochum (2011, Regie: Jan Klata)

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Der ganze Text

Entstehung, Quellen und Einordnung

Kafkas Amerikabild (SINN UND FORM 2008)

Kurzfassung goes Playmobil

Trailer einer Bühnenfassung am Hamburger Thalia 2010

Trailer Schauspielhaus Bochum 2011

Trailer Szputnyik Shipping company & Schauspielhaus Graz 2013

Trailer Schauspiel Köln 2013

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Martin Walser: Ein fliehendes Pferd (1979)

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Weiter so wie bisher oder breche ich aus? Helmut Halm hat sich in seinem Leben mehr schlecht als recht eingeigelt – bis ihm ein alter Schulfreund und dessen junge Freundin auf die Pelle rücken. Szene aus der Verfilmung (2007) mit Ulrich Noethen und Petra Schmidt-Haller, die der Vorlage (wie so oft) nicht das Wasser reichen kann.

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Inhalt & Kommentar

Rezension SPIEGEL 2007

Blogrezension 2008

Rezension der Verfilmung (WELT 2007)

Trailer der Verfilmung (2007)

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Die Begegnung zweier Paare bildet den Kern dieses psychologischen Kammerspiels, das in einem stürmischen Segelausflug auf dem Bodensee kulminiert. (Bild)

Markus Werner: Zündels Abgang (1984)

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Die Hauptfigur Zündel spürt »das Existenzzernagende des Alltags […] wie eine schleichende Infektion« in sich und weiß sich nicht mehr zu helfen. Markus Werner über sich selbst: »Gern wäre ich länger, runder und eine Spur beschwingter. Ich frage mich, was man sonst noch über mich wissen wollen könnte.« (Bild)
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Inhalt & Kommentar

Rezension 2007

Portrait NZZ 2014

Portrait WOZ 2016

Portrait anlässlich der Verleihung einer Auszeichnung ( Tages-Anzeiger 2016)

Rückblick auf sein Leben (TV- & Radiobeitrag 2016)

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Der erste von insgesamt sieben Romanen Markus Werners (1944-2016)

Max Frisch: Stiller (1954)

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»Ich bin nicht Stiller.« Da will sich ein Mann mittleren Alters selbst neu erfinden, indem er nach USA auswandert. Als er zurückkommt (dort setzt der Roman ein), nimmt man ihm nicht ab, dass er ein anderer ist resp. geworden ist. Die Figur des Anatol Stiller mit seiner trotzig-sturen Haltung zwischen Selbstverhass, Selbstverleugnung und Selbstbehauptung auf der Suche nach seiner wahrhaftigen Identität bleibt haften, auch weil sie gebrochen ist. Stiller ist keineswegs immer sympathisch, eher im Gegenteil, aber seine unerbittliche Selbstkritik öffnen das Verständnis des Lesers für seine Schwäche und Larmoyanz, er ist markant gezeichnet, mit einer ausgeprägten Beobachtungsgabe. Und der Roman, der auch ein Eheroman ist, liest sich sehr spannend, nicht zuletzt aufgrund der bunten Schar weiterer interessanter Figuren, wie zum Beispiel Stillers Exfrau Julika. Interessant ist daran zum Beispiel, dass das Scheitern zweier Ehen aus der jeweils männlichen und weiblichen Perspektive erzählt wird. (Bild)

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Inhalt & Kommentar

Leseprobe

Rezensionsüberblick

Ausführliche Analyse in Form einer Semesterarbeit (US-Uni, 60 Seiten)

Rezension SPIEGEL 1954

Ausführliche Rezension ZEIT 1979

Blogrezension 2006

Blogrezension (2006)

Max Frisch und das Identitätsproblem (Werk, Themen, Portrait)

Portrait: Leben und Werk, Selbstzitate (2016)