Frank Wedekind: Die Büchse der Pandora (1902/04) und Lulu (1913)

Die Tragödie in drei Akten erzählt auf drastische Weise vom sozialen Abstieg der schönen Lulu, die im Vorgängerstück ›Erdgeist‹ (1895) im Stile einer Femme Fatale die Herzen mehrere Männer und Frauen erobert und den sozialen Aufstieg geschafft hatte. 1913 fasste Wedekind die beiden Stücke in dem 5-Akter Lulu zusammen. Der Autor hat seine weibliche Hauptfigur als Projektionsfläche gestaltet, ein weibliches Triebwesen, das sich in einer von Männern dominierten Welt einen Platz an der Sonne zu erobern versucht: »In meiner Lulu suchte ich ein Prachtexemplar von Weib zu zeichnen, wie es entsteht, wenn ein von der Natur reich begabtes Geschöpf […] in einer Umgebung von Männern, denen es an Mutterwitz weit überlegen ist, zu schrankenloser Entfaltung gelangt.«
Überblick

Inhalt & Analyse

Vollständiger Text

Inhalt & Analyse zum Folgedrama Lulu (1913)

Materialien inkl. exemplarischen Textanalysen (inkl. Erdgeist)

Aufsatz zur inszenierten Weiblichkeit in Lulu

Rezension einer Inszenierung von Lulu im Berliner Ensemble 2011

Stummfilm von Georg W. Pabst

Trailer zu einer Verfilmung von Lulu (von Uwe Janson, mit Jessica Schwarz, 2006)

Trailer Wuppertaler Bühnen 2011

Trailer Nationaltheater Mannheim 2012

Trailer Landestheater Linz 2012

Trailer Theater Chemnitz 2013 (inkl. erklärendem Off-Kommentar)

Trailer Schauspiel Leipzig 2013

Trailer Tanzstück Lulu Halle 2015

Trailer Salzburger Landestheater 2017

Trailer Schaubühne Berlin zu Lulu – Die Nuttenrepublik 2010

Trailer einer Inszenierung von Alban Bergs gleichnamigen Oper Lulu 2014

Falk Richter: Im Ausnahmezustand (2007)

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Falk Richter verdichtet in diesem Stück die Verunsicherung einer abstiegsbedrohten Familie zu einem dystopischen Metapher für die Abstiegsängste der westlichen Wohlstandsgesellschaft. Zeitpunkt und Ort der Handlung: Ein Abend in einer sogenannten ›Gated Community‹. (Bild: Bruno Cathomas, Bibiana Beglau und Vincent Redetzky in einer Inszenierung der Berliner Schaubühne, Regie: Falk Richter)

Überblick

Das ganze Stück

Rezension SPON 2007

Rezension nachtkritik.de 2007

Rezension Berliner Zeitung 2007

Trailer Schaubühne Berlin 2007 (Regie: Falk Richter)

Trailer Schlosstheater Moers 2014

Trailer Theater praesent Innsbruck 2015

Juli Zeh: Corpus Delicti (2009)

Juli Zeh gehört seit ihrem Roman ›Spieltrieb‹ (2004) zu einer der gefragtesten Autorinnen und intellektuellen Persönlichkeiten Deutschlands. ›Corpus Delicti‹, eine dystopische Vision einer Gesundheitsdiktatur, war ursprünglich ein Theaterstück, was an den vielen Dialogen zu erkennen ist.

Übersicht

Inhalt

Anregungen für den Unterricht

Rezension ZEIT 2009

Rezensionüberblick Perlentaucher

Kritik NZZ 2009

Rezension mit Textzitaten

Interview mit der Autorin 2009

Trailer Staatsschausspiel Dresden 2014

TV-Gespräch: Richard David Precht und Juli Zeh über den getunten Menschen

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Der Roman knüpft an gegenwärtige Tendenzen eines religionsartigen Gesundheitsdiktats an.

Henrik Ibsen: Hedda Gabler (1890)

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Jana Schulz und Minna Wündrich in einer Inszenierung am Schauspielhaus Bochum 2014

Übersicht

Volltext

Trailer (1) Schaubühne Berlin 2008 (Regie: Thomas Ostermeier)

Trailer (2) Schaubühne Berlin 2008 (Regie: Thomas Ostermeier)

Trailer (3) Schaubühne Berlin 2008 (Regie: Thomas Ostermeier)

Trailer Thalia Theater Hamburg 2014 (Regie: Jan Bosse)

Trailer Theater in der Josefstadt Wien 2012

Trailer Theater Innsbruck 2014

Trailer Schauspielhaus Bochum 2014 (Regie: Roger Vontobel)

Trailer Writers Theatre New York City 2014

Trailer University of Bristol UK 2014

Trailer des Salisbury Playhouse UK 2016

Heinrich von Kleist: Penthesilea (1810)

PENTHESILEA Regie: Michael Thalheimer Felix Rech, Constanze Becker Foto: Birgit Hupfeld
PENTHESILEA (Schauspiel Frankfurt 2015) Regie: Michael Thalheimer

Übersicht

Inhalt

Kurzüberblick

Interpretation

Penthesilea und das Frauenbild im 19. Jh.

Unterrichtsmaterialien und weitere Links

Volltext

Kurzfassung goes Playmobil

Trailer Schauspiel Frankfurt 2015 (Regie: M. Thalheimer)

Trailer Staatstheater Kassel 2015

Trailer Residenz-Theater München 2010

Trailer Schauspielstudio Frese, Hamburg 2012

Teaser Schaubühne Berlin 2008 (Regie: Luc Perceval)

Friedrich Schiller: Die Jungfrau von Orléans (1801)

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Titelbild der Produktion ›Je suis Jeanne d’Arc‹ des Maxim-Gorki-Theaters Berlin 2016

Übersicht

Inhalt

Volltext

Über den Mythos

Playmobil-Kurzfassung

Trailer Schauspielhaus Hamburg 2015 (Regie: Tilmann Köhler)

Trailer Schauspielhaus Zürich 2015 (Regie: Stephan Kimmig) und Einführung zur Inszenierung

Trailer Staatstheater Kassel 2013

Trailer der Verfilmung (Luc Besson 1999)