Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz (1929)

Der Psychiater Döblin schleift seinen Protagonisten Franz Biberkopf durch die wabernde Metropole und das Milieu der Halbseidenen: Ganoven, Schieber, Dirnen und jede Menge Existenzen am unteren Rande der Gesellschaft bevölkern den multiperspektivisch erzählten Roman. Biberkopf, nach vier Jahren wegen Totschlag frisch aus der Haft entlassen, will nun rechtschaffen werden. Das misslingt ihm aber gründlich, denn im Grunde ist er so anfällig wie eh und je auf krumme Gestalten und krumme Touren. Besonders Reinhold, ein stotternder notorischer Frauenverbraucher mit mephistophelischer Natur, hat es ihm angetan. Dass Franz dessen abgelegte Freundinnen übernimmt, ist nur der Anfang. Bild: Umschlag der Erstausgabe, das verdeutlicht, dass Döblin ganz nach Brechtscher Manier das Ende der Fabel vorwegnimmt.

Überblick (auch hier)

Inhaltsangabe entlang der 9 Bücher (=Kapitel) des Romans

Inhalt & Analyse

Das siebte Buch als Leseprobe

Viedeoempfehlung eines jungen Lesers 2015

Trailer der Verfilmung durch Fassbinder 1979

Erste Folge der Fassbinder-Verfilmung 1979

Eine weitere Folge der Verfilmung durch Fassbinder 1979

Kurzes Interview mit Rainer Werner Fassbinder

Stills aus Fassbinders Verfilmung mit Peer Rabens Filmmusik (auch hier)

Hanna Schygulla (alias Eva) über die Fassbinders Verfilmung

Gottfried John (Reinhold) über die Verfilmung

Günter Lamprecht (Biberkopf) über die Verfilmung

Christoph Steier: Tauchertage (2008)

Kilian ist Bulimiker, leistet gerade Zivildienst und scheint auf dem Nullmeridian seines Lebens angekommen. Was hinter ihm liegt, ist ihm ein Graus, was vor ihm liegt, unklar. Er schlägt sich mit seinen Essattacken und Zufallsbekanntschaften herum. Zu seinem Geburtstag überrascht ihn seine Schulfreundin Charlotte mit einem Besuch – und spielt gleich Krankenschwester. Der Umstand, dass zwischen ihnen mal was lief, schafft Nähe und macht die Freundschaft kompliziert. Was die beiden trennt, sind die unterschiedlichen Milieus und was sie mit sich bringen. Ein ehrlicher Roman über eine existenzielle Krise. (Bild)

Überblick

Leseprobe

Rezension Literaturkritik 2008

Rezension FAZ 2008

Rezension Literaturblog 2008

Interview mit dem Autor 2008

Günter Grass: Katz und Maus (1961)

Wer hat die Katze auf die Maus aufmerksam gemacht? Was kann die Maus tun, um sich zu retten? Schauplatz: Das polnische Danzig, mitten im Zweiten Weltkrieg. Der Gymnasiast Joachim Mahlke wird für sein Aussehen gemobbt, bis er sich so weit hochkämpft, dass er dafür Bewunderung erntet, als Mitschüler beim Tauchen und Onanieren sowie als Soldat mit der Panzerfaust. Dass er dann verschwindet, hat womöglich mit seinem Freund Pilenz zu tun, der uns die ganze Geschichte erzählt und der ein schlechtes Gewissen hat. Bild: Still einer Verfilmung von 1967.

Überblick

Inhalt & Kommentar

Inhaltsangabe

Inhalt & Beurteilung

Kapitelübersicht

Hintergrundinfos (Schulprojekt)

Radioessay 2001

Verfilmung (1967)

Wolfgang Herrndorf: tschick (2010)

Ales zum ersten Mal! Zwei Jungs fahren mit einem gestohlenen fahrbaren Untersatz ohne Plan, aber mit umso mehr Euphorie durch die ostdeutsche Pampa. Ein lustiger und kluger Roman über die Nöte und die Freiheit des Jungseins, über Freundschaft, erste Liebe und das Leben, das man sich erfahren muss.

Überblick

Leseprobe

Inhaltsangabe

Kurzfassung goes Playmobil

Inhalt & Kommentar

Rezensionsübersicht

Textnahe Schülerzusammenfassung

Rezension FAZ 2010

Rezension LSD 2013

Interview mit dem Autor FAZ 2011

Portrait des Autoren nach dessen Tod ZEIT 2015

Trailer einer Bühnenfassung Theaterhaus Stuttgart  2013

Trailer Bühnenfassung Thalia Theater Hamburg 2013

Trailer Verfilmung (Regie: Fatih Akin, D 2016)

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Maik, Ich-Erzähler und Hauptfigur, misst zu Beginn seine Bedeutungslosigkeit daran, dass er noch nicht einmal einen Spitznamen hat. Ganz im Gegensatz zu tschick, dem zugegzogenen russischdeutschen Jungen, ein Asi mit Mongolenaugen, der sich in der Not zum Maß aller Dinge macht. Motto: Mach doch mal.

Joseph von Eichendorff: Das Marmorbild (1818)

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Der junge Florio wird von einer unbewussten erotischen Sehnsucht getrieben und von einer Venusstatue in ihren Bann geschlagen. In einer arkadischen Traumlandschaft rund um die italienische Stadt Lucca erlebt er eine Achterbahn der Gefühle, beeinflusst von den beiden polaren Männern Fortunato und Donati, Verkörperungen seines inneren Widerstreits zwischen Verlangen und reiner Liebe. (Bildquelle)

Überblick

Inhalt & Analyse

Inhalt & Figuren

Kurzfassung goes Playmobil

Der ganze Text

Wissenschaftliche Arbeit zu den Gedichten in der Novelle

Martin Walser: Ein fliehendes Pferd (1979)

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Weiter so wie bisher oder breche ich aus? Helmut Halm hat sich in seinem Leben mehr schlecht als recht eingeigelt – bis ihm ein alter Schulfreund und dessen junge Freundin auf die Pelle rücken. Szene aus der Verfilmung (2007) mit Ulrich Noethen und Petra Schmidt-Haller, die der Vorlage (wie so oft) nicht das Wasser reichen kann.

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Rezension SPIEGEL 2007

Blogrezension 2008

Rezension der Verfilmung (WELT 2007)

Trailer der Verfilmung (2007)

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Die Begegnung zweier Paare bildet den Kern dieses psychologischen Kammerspiels, das in einem stürmischen Segelausflug auf dem Bodensee kulminiert. (Bild)

Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben (2012)

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Sibylle Bergs sechzehnter Roman über einen Zwitter namens Toto ist ca. 400 Seiten dick

Übersicht

Textauszüge

Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2012

Rezension FAZ 2012

Rezension Berliner Zeitung 2012

Rezension NZZ 2012

Rezension LSD 2012

Interview mit Sibylle Berg 2012

Videotrailer von Sibylle Berg zum Roman 2012

Johann W. von Goethe: Faust I. (1772-75/1808)

 

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Gustav Gründgens (Regie und Figur des Mephistopheles) und Will Quadflieg als Faust – Hamburger Schauspielhaus 1957

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Inhalt & Interpretation

Ganzer Text

Kurzfassung als Kabarett (2008)

Schneller lesen? Voilà eine süße Kurzfassung (2012)

Kurzfassung goes Playmobil

Lustige Bühnenshow zu den Tücken des Textes beim Lesen (2013)

Trailer des Stummfilms 1926 (Regie: F.W. Murnau)

Theaterverfilmung Deutsches Schauspielhaus Hamburg 1957 (Regie: Gustav Gründgens)

Ausschnitt Teufelspakt (Gründgens-Inszenierung 1957/60)

Trailer Deutsches Theater Berlin 2004 (Regie: Michael Thalheimer)

Trailer Thalia-Theater Hamburg 2011 (Regie: Nicolas Stemann)

Trailer einer filmischen Umsetzung 2011

Trailer Theater Bielefeld 2013 (Regie: Christian Schlüter)

Trailer einerUmsetzung des Balletts Dortmund 2016 + hier

Nibelungenlied (Versepos, anonym, um 1200)

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Filmplakat in italienischer Übersetzung von 1966

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Die wichtigsten Figuren

Lehrmaterial für die Schule

Volltext im mittelhochdeutschen Original

Volltext in neuhochdeutsch

Playmobil-Kurzfassung

Die integrale Verfilmung von 1966

Trailer der Verfilmung von 1967 (1)

Trailer der Verfilmung von1967 (2)

Der Ritt der Walküren (Metropolitan Opera NYC 2012)