Monika Maron: Stille Zeile Sechs (1991)

»Wenn das Opfer sich nicht wehrt, hat es auch Schuld.« In diesem tiefsinnigen, bedrückenden, in einer sehr präzisen Sprache verfassten Roman rechnet die Ich-Erzählerin (und wohl auch die Autorin) mit ihrer Heimat ab und der Rolle, die sie darin spielte. Ostberlin, Hauptstadt der DDR, des vermeintlich ›Besseren Deutschlands‹, weil durch den ›antifaschistischen Schutzwall‹ vom kapitalistischen Westen abgeschirmt: Die Wissenschaftlerin Rosalind, im kommunistischen Nachkriegsdeutschland aufgewachsen, soll die Memoiren eines alten Stalinisten und strammen Parteigenossen, der als junger Mann gegen die Nazis kämpfte, zu Papier bringen – Anlass zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit ihm und mit der ostdeutschen Diktatur. Der Titel ist schlicht die Adresse des alten Beerenbaum. (Bild)

Überblick

Inhalt & Kommentar

Leseprobe (den Cursor benützen)

Rezension ZEIT 1991

Blogrezension 2010

Rezension

Literaturgespräch (1991) über den Roman (von Minute 41:25 an)

Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts (2011)

Der Roman umfasst vier Generationen einer Familie, deren Geschichte eng mit derjenigen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR, 1948-1989) verwoben ist. Kaleidoskopartig und multiperspektivisch erzählt, springt er von Zeitebene zu Zeitebene zwischen 1952 und 2011. Auf diese Weise lernt man ganz unterschiedliche Lebenskontexte kennen und entwickelt ein Verständnis für die Figuren. Bild: Literaturclub, 2011.

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Rezensionsübersicht

Inhalt & Analyse

Rezension FAZ 2011

Rezension Leipziger Volkszeitung 2011

Videorezension ZEIT 2011

Trailer der Verfilmung 2017 (Regie: Matti Geschonneck)

Rezension der Verfilmung ZEIT 2017