Joseph Roth: Hotel Savoy (1924)

Das riesige Hotel ist Mikrokosmos der Schichten und Sphären und Metapher für die aus den Fugen geratene Welt nach dem Ersten Weltkrieg. Der Protagonist, ein mittelloser Soldat, der in dem Großhotel Zwischenstation macht, ist die Perspektivfigur, durch deren Blick wir die explosive Mischung von Menschen. Ängsten und Trieben erfahren. Bild: Still aus einer theatralischen Umsetzung des Stadttheaters Gießen 2012.

Überblick

Inhalt & Analyse

Der ganze Roman als Text

Blogrezension 2005

Hörspiel 1994

Blogrezension 2013

Trailer einer Bühnenfassung Schauspiel Hannover 2016

Trailer einer Theaterfassung 2017

Doku über Joseph Roth

Eduard von Keyserling: Schwüle Tage (1906)

»Zu Hause, in meinem Zimmer, fühlte ich mich bange und erregt. Das Leben schien mir traurig und verworren. Schlafen konnte ich nicht. Aufdringliche und aufregende Bilder kamen und quälten mich. Die Nacht war schwül.« Der junge Graf Bill von Fernow hat seine Maturprüfung nicht bestanden und darf zur Strafe nicht in die Sommerferien ans Meer. Beim ungeliebten Vater auf dem Land soll er für den zweiten Anlauf büffeln. Allerdings sehnt er sich nach einem erotischen Abenteuer, doch die Mädchen lassen ihn alle abblitzen. Und er findet heraus, dass sein Vater ein Doppelleben führt. Eine kurze, leicht lesbare Sommergeschichte.

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Leseprobe

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Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2009

Rezension literaturkritik.de 2005

Rezension Literaturblog

Marlene Streeruwitz: Kreuzungen (2008)

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»Die Krise ist von einer Elite gemacht, die wie eine Armee regiert.« Die Autorin erkannte die Zeichen der Zeit: der Roman um einen schwerreichen, skrupellosen Börsenspekulant erschien genau im Jahr der großen Finanzkrise.

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Einführung

Textauszug von der Autorin vorgelesen (von 3:25 an)

Interview mit der Autorin zum Roman (Verlagsseite)

Uni-Paper zur Rolle des Mannes im Roman (gender studies)

Magisterarbeit zur Positionierung des Weiblichen im Neoliberalismus anhand des Romans 2013

Rezensionsüberblick

Rezension FAZ 2008

Rezension Berliner Literaturkritik 2008

Rezension literaturkritik.de (2008)

Rezension literaturblog

Rezension literaturhaus.at inkl. Leseprobe

Rezension Standard 2008

Interview mit der Autorin zum Roman

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Ein Schwerreicher als Hauptfigur – eine Seltenheit in der neuen deutschsprachigen Literatur

Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben (2012)

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Sibylle Bergs sechzehnter Roman über einen Zwitter namens Toto ist ca. 400 Seiten dick

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Textauszüge

Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2012

Rezension FAZ 2012

Rezension Berliner Zeitung 2012

Rezension NZZ 2012

Rezension LSD 2012

Interview mit Sibylle Berg 2012

Videotrailer von Sibylle Berg zum Roman 2012