Arno Geiger: Es geht uns gut (2004)

Philipps Großmutter ist gestorben. Beim Ausräumen ihres Wiener Wohnhauses wird er mit der Familiengeschichte konfrontiert. Dabei erfährt man viel über die Österreichs Geschichte von der Nazi- und Nachkriegszeit bis zur Jahrhundertwende, über Brüche und Kontinuitäten, große und kleine Familiendramen. Der Titel ist sarkastisch gemeint. Arno Geiger erzählt mit viel Genauigkeit, Einfühlsvermögen und besonderem Gespür für Tragikomik von der Last der Vergangenheit.

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Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2005

Rezension Literaturblog 2005

Rezension Literaturblog 2006

Kirsten Fuchs: Mädchenmeute (2015)

»Erwachsenwerden war wie ein Samtvorhang vor einem gruseligen Film. Wenn du einmal hinter diesen Vorhang geschaut hast, bist du fast schon selbst auf der anderen Seite. Dann ist nichts mehr, wie es vorher war. Und wenn du einmal weißt, dass es nicht stimmt, was sie sagen, dann stimmt gar nichts mehr.« Wenn Mädchen alleine im Wald leben: die 15-jährige Charlotte wird von ihrer Mutter in ein Sommercamp geschickt, wo sie mit einem Haufen anderer Mädchen auch bald wieder Reißaus nimmt, weil ihnen die Betreuerin unheimlich ist. Das ist das Sprungbrett zu einem Abenteuerroman auf der Grenze zwischen Jugendbuch und Erwachsenenliteratur, eine Art weibliches Gegenstück zu Herrndorfs Roman ›tschick‹. (Bild)

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Rezension ZEIT 2015

Romanseite

Rezension Literaturblog 2015

Rezension Literaturblog 2015

Robert Seethaler: Der Trafikant (2012)

Zeitreise ins Jahr 1937: Franz, 17, zieht von seiner Mutter auf dem Land in die große Stadt Wien, um Geld zu verdienen und das Leben kennenzulernen. Als Aushilfe in einem Kiosk (=Trafik) lernt er die Kunden kennen, unter anderem den weltberühmten Psychoanalytiker & Zigarrenraucher Sigmund Freud. Das trifft sich gut, denn die etwas ältere Anezka hat Franz den Kopf verdreht, da könnte ein wenig Beratung nicht schaden. Während er mit seinen Gefühlen klarzukommen versucht, nehmen die kleinen Hitlers immer mehr Raum ein. In zwei Jahren wird der Krieg beginnen. Viel Freud und Leid und Politik also, etwas salopp ausgedrückt.

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Rezension FAZ 2012

Rezension NZZ 2013

Rezension Literaturblog 2013

Rezension n-tv 2013

Rezension LSD 2016

Besprechung Literaturclub SRF 2013

YouTube-Empfehlung einer jungen Leserin 2016

Jens Petersen: Die Haushälterin (2005)

Die Mutter gestorben, der Vater am Verwahrlosen, der Sohn in der Pubertät. Eine Haushälterin muss her. Die schöne Ada bringt zwar den Haushalt in Ordnung, den Hormonhaushalt der beiden Männer aber eher in Unordnung. Beide verlieben sich, für den jüngeren ist es die erste große Liebe und er weiß nicht, wie das geht und stellt sich entsprechend ungeschickt an. Der Autor und Arzt Jens Petersen nimmt eine medizinische Distanz zu dem ganzen Geschehen ein, weil er eigener Aussage gemäß Menschen immer auch ein wenig eklig findet. (Bild)

Auf einen Blick

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Rezension FAZ 2005

Rezension literaturkritik.de (2005)

Rezension SPIEGEL 2005

Rezension taz 2005

Rezension Literaturblog 2010

Karin Duve: Dies ist kein Liebeslied (2002)

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Ein recht brutaler Bildungsroman einer jungen Frau, die sich eine Jugend lang zu dick und hässlich fühlt, das Leben einer Außenseiterin führt und kein rechtes Ziel verfolgt. Der Ton der Ich-Erzählerin ist schmissig und sarkastisch, der Inhalt tragikomisch bis grotesk. (Bild)

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Rezension FAZ 2002

Rezension ZEIT 2002

Rezension taz 2002

Blogrezension 2006

Wolfgang Herrndorf: tschick (2010)

Ales zum ersten Mal! Zwei Jungs fahren mit einem gestohlenen fahrbaren Untersatz ohne Plan, aber mit umso mehr Euphorie durch die ostdeutsche Pampa. Ein lustiger und kluger Roman über die Nöte und die Freiheit des Jungseins, über Freundschaft, erste Liebe und das Leben, das man sich erfahren muss.

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Kurzfassung goes Playmobil

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Textnahe Schülerzusammenfassung

Rezension FAZ 2010

Rezension LSD 2013

Interview mit dem Autor FAZ 2011

Portrait des Autoren nach dessen Tod ZEIT 2015

Trailer einer Bühnenfassung Theaterhaus Stuttgart  2013

Trailer Bühnenfassung Thalia Theater Hamburg 2013

Trailer Verfilmung (Regie: Fatih Akin, D 2016)

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Maik, Ich-Erzähler und Hauptfigur, misst zu Beginn seine Bedeutungslosigkeit daran, dass er noch nicht einmal einen Spitznamen hat. Ganz im Gegensatz zu tschick, dem zugegzogenen russischdeutschen Jungen, ein Asi mit Mongolenaugen, der sich in der Not zum Maß aller Dinge macht. Motto: Mach doch mal.

Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (2012)

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»Das Schlimmste im Leben des Menschen ist die Pubertät.« Helge Schneiders Zitat, als Motto dem Roman vorangestellt, ist Programm: Carl, der Protagonist dieses Internatsromans ist zwischen dem Wunsch zur Frömmigkeit und seinem Begehren eingeklemmt ist – ehrlich und präzise, gelehrt und inspirierend.

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Kurzportrait des Autors & Interview

Vorleseprobe

Rezensionsüberblick

Rezension ZEIT 2012

Rezension literaturkritik.de

Rezension taz 2012

Rezension Tagesspiegel 2012

Rezension Deutschlandfunk 2013

Rezension culturemag.de inkl. Leseprobe 

Rezension Frankfurter Rundschau 2012

Thomas Mann: Buddenbrooks (1901)

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Posing für die Filmfassung Heinrich Breloers (2008)

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Zusammenfassung & Interpretation

Kurzfassung goes Playmobil

Interpretation

Analyse in Form von Power-Point-Folien

Aufsatz über die Netzwerkstruktur des Romans (2005)

Komplette Fassung als Hörspiel (2013)

Komplette Fassung als Hörbuch (2015)

Trailer Verfilmung von 2008 (Regie: Heinrich Breloer)

 

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Den Stammbaum und mehr findet man in diesem Aufsatz