Patrick Süskind: Das Parfum (1985)

Der 1738 auf dem Pariser Fischmarkt buchstäblich ins Leben geworfene Jean-Baptiste Grenouille ist eine Art menschliches Monster und lehnt etwas an Mary Shelley’s Opferkreatur aus deren Roman ›Frankenstein‹ von 1818 an. Der von seiner eigenen Mutter Verschmähte verschmäht seinerseits die Menschen. Und jetzt kommt etwas Metaphysik ins Spiel: Er, der selbst über keinerlei Eigengeruch verfügt, besitzt umgekehrt den absoluten Geruchssinn, eine übermenschliche Gabe. Um sich an seinem Ungeliebtsein zu rächen, macht er sich daran, das perfekte Parfüm herzustellen, um sich die Menschen untertan zu machen. Dafür müssen viele junge Frauen ihr Leben hingeben. Bild: Der fantasievolle Roman über einen Misanthropen und die Verführbarkeit der Masse wurde 2006 von Tom Tykwer verfilmt.

Überblick

Inhalt & Kommentar

Inhalt & Analyse

Kurzfassung goes Playmobil

Inhalt & Analyse (Schulprojektseite mit Links)

Rezension FAZ 2006

Trailer der Verfilmung von Tom Tykwer 2006

Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne (1842)

Wer sich vom Teufel helfen lässt, sollte misstrauisch sein und das Kleingedruckte lesen. Die Bewohner des mittelalterlichen Bergdorfes im Emmental lassen sich vom Teufel bei einer schweren Aufgabe helfen, verweigern ihm aber den Lohn: ein ungetauftes Kind. Darauf setzt eine Spinnenplage ein. – Die Novelle handelt von finsteren Formen des Glaubens, setzt sich aber vor allem aber mit Themen wie Opferbereitschaft, Ausgrenzung, Solidarität und Integrität innerhalb der dörflichen Gesellschaft auseinander. Bild: Frank Castorf inszenierte den Stoff 2011 auf eigenwillige Weise am Zürcher Schauspielhaus.

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Inhaltsangabe

Inhalt, Aufbau & Motive

Analyse

Der ganze Text

Hörfassung

Kurzfassung goes Playmobil

Carl Zuckmayer: Des Teufels General (1946)

Was soll man tun inmitten einer unmenschlichen Gesellschaft? Soll man so tun, als wäre nichts? Es sich gut gehen lassen, Karriere machen? Oder Widerstand leisten, auch wenn man dadurch mitschuldig am Tod eines Freundes wird? – Widerstand, daran lässt Zuckmayers Stück keinen Zweifel, ist unverzichtbar. Zum Engel oder Helden aber wird man dadurch nicht, solange in der Gesellschaft die Hölle auf Erden herrscht. Der Plot: Luftwaffen-General Harras kommt im Jahr 1941 zu der Erkenntnis, dass der Krieg bereits verloren ist. Da er auch seine mangelnde Begeisterung für den Nationalsozialismus relativ offen zum Ausdruck bringt, gerät er unter Verdacht, als sich Pannen mit Flugzeugen der Luftwaffe häufen. Bild: Curd Jürgens in der Rolle des Harras in einer Verfilmung von 1955.

Überblick

Inhalt nach Akten und Szenen gegliedert

Inhalt & Figuren, historische Bezüge & Biographisches

Inhalt & Deutung

Leseprobe vom Beginn

Textauszug

Trailer Staatsschauspiel Dresden 2010 (Regie: Burkhard C. Kosminski)

Verfilmung von 1955 (Regie: Helmut Käutner)

Simon Strauß: Sieben Nächte (2017)

Ein Mann Ende Zwanzig verzweifelt an der Aussicht auf ein herkömmlich moderates Leben als erfolgreicher Mitbürger einer Leistungsgesellschaft und will seine Jugend, deren Intensität und Emotionalität ins nächste Jahrzehnt retten. Ein Freund schlägt ihm vor, jede Nacht eine der sieben Todsünden auszuleben und darüber zu schreiben: Hochmut,Völlerei, Faulheit, Habgier, Neid, Wollust, Jähzorn. Ein wütendes kleines Buch über die Sehnsucht nach tiefen Gefühlen und einem authentischen Leben jenseits der dreißig, geschrieben in einer hinreißenden Sprache und mit viel Zug & Verve.

Überblick

Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2017

Rezension SPIEGEL 2017

Rezension Berliner Zeitung 2017

Rezension Deutschlandfunk 2017

Blogrezension 2017

Videorezension 2017

Lesung des Autors

Klaus Mann: Mephisto (1936)

Wie glaubwürdig kann ein Künstler in einer Diktatur künstlerische Freiheit vorleben? Dieser Frage geht Klaus Mann in seinem ›Roman einer Karriere‹ (so lautet der Untertitel) nach, den er im Exil schrieb. Sein Protagonist Henrik Hoefgen ist ein ehrgeiziger und begabter Schauspieler, der in Hitlerdeutschland zum Bühnenstar aufsteigt – auf der Strecke bleiben Freunde, Weggefährten – und seine eigenen Überzeugungen. Historisches Vorbild für Hoefgen war Gustav Gründgens, der vor der Nazizeit kurz mit Klaus Manns Schwester Erika verlobt war und der zwischen 1933 und 1945 und auch nach dem Krieg große Erfolge als Schauspieler und Regisseur feierte. Seine Paraderolle war Mephistopheles aus Goethes ›Faust‹. Bild: Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer verkörperte Hoefgen in einer Kinofassung von 1981.

Überblick

Inhalt & Kommentar

Rezension SPIEGEL 1981

Übersicht über Figuren & Kapitel

Prezi-Schau  zum Autoren und Roman

Literarische Diskussion 1989 (von 22:30 an)

Verfilmung 1981 (Regie: Istvan Szabo)

Trailer Bühnenfassung Düsseldorfer Schauspielhaus 2015

Trailer einer Bühnenfassung Schauspielhaus Bochum 2016

Trailer Schauspielhaus Zürich 2016

Einführung zur Zürcher Inszenierung von Dušan David Parízek

Johann W. von Goethe: Faust I. (1772-75/1808)

 

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Gustav Gründgens (Regie und Figur des Mephistopheles) und Will Quadflieg als Faust – Hamburger Schauspielhaus 1957

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Inhalt & Interpretation

Ganzer Text

Kurzfassung als Kabarett (2008)

Schneller lesen? Voilà eine süße Kurzfassung (2012)

Kurzfassung goes Playmobil

Lustige Bühnenshow zu den Tücken des Textes beim Lesen (2013)

Trailer des Stummfilms 1926 (Regie: F.W. Murnau)

Theaterverfilmung Deutsches Schauspielhaus Hamburg 1957 (Regie: Gustav Gründgens)

Ausschnitt Teufelspakt (Gründgens-Inszenierung 1957/60)

Trailer Deutsches Theater Berlin 2004 (Regie: Michael Thalheimer)

Trailer Thalia-Theater Hamburg 2011 (Regie: Nicolas Stemann)

Trailer einer filmischen Umsetzung 2011

Trailer Theater Bielefeld 2013 (Regie: Christian Schlüter)

Trailer einerUmsetzung des Balletts Dortmund 2016 + hier