Christoph Hein: Drachenblut / Der fremde Freund (1982/83)

Die kühle Ärztin Claudia lässt niemanden mehr an sich ran – nicht mal sich selbst. Ob das mit der Art und Weise zusammenhängt, wie in ihrer Jugend die ›ewige‹ Freundschaft zu Katharina zerbrach? Jedenfalls hat sie ihren Mann verlassen und führt nun eine eigenartige Beziehung mit ihrem Nachbarn Harry,  dem ›fremden Freund‹ aus dem Titel, der ebenfalls verheiratet ist. (Bild: Die Novelle erschien in der DDR unter einem anderen Namen als in der BRD).

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Autor, Inhalt & Kommentar

Ausführliche Analyse (Facharbeit)

Rezension ZEIT 1983/2012

Rezension Kurier 2012

Blogrezension

Hans-Ulrich Treichel: Der Verlorene (1998)

Winter 44/45: Von russischen Soldaten bedrängt, gibt eine junge Mutter ihr Kind in die Arme einer Fremden und sieht es danach nie mehr wieder. Nach dem Krieg suchen die Eltern heimlich nach dem verlorenen Sohn, ihren jüngeren Kindern erzählen sie, er sei gestorben. Aus der Perspektive des jüngeren Sohns und Ich-Erzählers wird deutlich, wie sehr die Trauer über den Verlust die Freude das Leben aller überschattet, der Junge wird eifersüchtig auf einen Abwesenden. Treichels autobiographische Erzählung kann man auch als symptomatisch für die Situation in Nachkriegsdeutschland lesen: Trotz Frieden und wiedergewonnenen Wohlstands steckt eine Wunde im Fleisch, die nicht verheilt. Bild: Matti Geschonnek verfilmte den Stoff 2015.

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Rezension FAZ 1998

Rezension SPIEGEL 1998

Blogrezension

Inhalt & Kommentar zur Verfilmung

Verfilmung von Matti Geschonnek 2015

Theodor Storm: Der Schimmelreiter (1888)

Eine Novelle mit übernatürlichen Elementen über die Legende eines ehrgeizigen und klugen Deichbauers, der mit seiner Nüchternheit die abergläubischen Bewohner des ostfriesischen Küstenortes gegen sich aufbringt. (Bild)

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Inhaltsangabe

Zusammenfassung in Kapiteln

Figurenübersicht

Die ganze Novelle

Hörbuchfassung

Kurzfassung goes Playmobil

Film über die Novelle als Beispiel für Heimatdichtung