Lukas Bärfuss: Koala (2014)

Koalas sind Beuteltiere, niedlich, friedfertig, faul – und vom Aussterben bedroht. Ihnen fehlt schlicht das Zeug, sich effektvoll gegen Raubtiere zu wehren. Koala ist aber auch der Spitzname des Bruders des Erzählers. Der nimmt sich zu Beginn der Romanhandlung das Leben. Auch er war nicht überlebenstauglich in der Welt der Menschen, dem mächtigsten lebenden Raubtier, er verweigerte sich der notwendigen Selbstertüchtigung in unserer Welt der Arbeit und des Sichdurchschlagens.
Der Roman beginnt in der Schweiz der Gegenwart und vollzieht irgendwann einen fulminanten Sprung durch Raum und Zeit in die Epoche der Eroberung Australiens, Heimat der Koalabären. Ein Sprung, den man beim Lesen erst mal bewältigen muss, aber die sorgfältige Lektüre birgt ihren Reiz. (Bildquelle)

Überblick

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Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2014

Rezension NZZ 2014

Rezension WOZ 2014

Rezension Tages-Anzeiger 2014

Interview zum Roman, WELT 2014

Interview mit Bärfuss, Sternstunde Philosophie 2014

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