Jakob Michael Reinhold Lenz: Die Soldaten (1776)

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Das bürgerliche Trauerspiel erzählt von Marie, die sich gutgläubig mit einem Offizier einlässt und dafür bitter bestraft wird. Lenz kritisiert das Ausmaß an Verrohung triebgesteuerter Soldaten in Friedenszeiten, die sich die Zeit damit vertreiben, Frauen aufzureißen. (Bild: Szene aus Frank Castorfs Inszenierung der Volksbühne Berlin 2016)

Überblick

Das ganze Stück

Zusammenfassung

Kurzbeschreibung und Biographie des Autors

Lustiges Solo einer jungen Frau

Trailer Volksbühne Berlin 2016

Trailer der gleichnamigen Oper von Bernd Alois Zimmermann, Komische Oper Berlin 2014

Wilhelm Genazino: Wenn wir Tiere wären (2011)

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Ein Architekt Anfang 40 kann sich weder beruflich noch privat zu einem Lebensentwurf durchringen und lässt sich durch die Stadt und von der einen Frau zur nächsten treiben. (Bild)

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Inhalt & Kommentar

Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2011

Portrait des Autors DIE WELT 2011

Zitat aus dem Roman LSD 

Riikka Pulkkinnen: Die Ruhelose (2006)

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Auf unterhaltsame, aber ernst zu nehmende Weise setzt sich der Roman mit den Themen Liebe und Tod auseinander. Drei Frauen und ein Mann sind die Protagonisten: Ein früh an Demenz erkrankter Mann hat seiner Frau das Versprechen abgerungen, dass sie ihn sterben lässt, wenn er sie nicht mehr erkennt. Als es so weit ist, gerät sie in ein Dilemma. Ihre Nichte ist eine labile 16-jährige, die ihr Glück von einem Lehrer abhängig macht, mit dem sie eine Affäre eingegangen ist. (Bild: Szene aus der Verfilmung mit dem Titel: Wie weit gehen? von 2014)

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Leseprobe

Portrait der Autorin

Rezension Wiener Zeitung 2014

Rezension Südkurier 2014

Blogrezension 2014

Philip Roth: Everyman / Jedermann (2006)

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Die bittere Lebensbilanz eines Werbekaufmanns, der mit zunehmendem Alter seinen falschen Entscheidungen und verpassten Chancen bereut, die in seiner Erinnerung mehr wiegen als die guten Jahre. Seine Einsamkeit ist greifbar, er hat es verpasst, tragfähige Beziehungen zu entwickeln. Der Roman geht unter die Haut (Bild)

Überblick

Rezension NY Times 2006

Rezension The Guardian 2006

Rezension NY Books 2006

Rezension FlaglerLive 2011

Uwe Timm: Rot (2001)

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Ein Terrorakt. Die Berliner Sieggessäule soll gesprengt werden. Jazz. Philosophen-Namedropping. Leben und Tod. Besitz? Lichtkunst. Fremdgehen. Die 68er. Alte Ideale. Der neue Pragmatismus. Iris. Was die Zeit mit einem macht. Machen kann. (Bild)

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Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2001

Rezension NZZ 2002

Rezension WELT 2001

Rezension literaturkritik.de 2001

Blogrezension (Spoiler)

Leseprobe (verlangt etwas Geduld)

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Weil die Hauptfigur ein atheistischer Beerdigungsredner ist, sammeln sich im Roman einige sehr unterschiedliche Lebensgeschichten an, die die Haupthandlung unterbrechen und ergänzen. (Bild)

Arthur Schnitzler: Traumnovelle (1925)

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Ein Arzt hält es nicht aus, dass seine Frau Phantasien hat, die ihn nicht einbeziehen. Er meint, sich revanchieren zu müssen und gerät dabei an unheimliche Gestalten, die ihn mit seinem eigenen Begehren konfrontieren. Stanley Kubrick verfilmte den Stoff 1999 unter dem Titel ›Eyes Wide Shut‹. (Bild)

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Inhalt & Kommentar

Ausführliche Inhaltsangabe

Handlung & Struktur

Hintergrund & Materialien

Der ganze Text

Kurzversion goes Playmobil

Trailer der Verfilmung (Kubrick, USA 1999)

Filmausschnitt Maskenball

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Schnitzler nimmt immer wieder die Doppelmoral der Wiener Gesellschaft der vorletzten Jahrhundertwende aufs Korn. (Bild)

Arno Schmidt: Seelenlandschaft mit Pocahontas (1955)

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Die Geschichte einer spontanen und flüchtigen Sommerliebe, in der viel diskutiert und philosophiert wird. Joachim und Selma teilen das Gefühl, in einem Leben und einer Welt gefangen zu sein, in die sie weder der Neigung noch dem Charakter nach passen. Außergewöhnlich ist Schmidts Posa vor allem wegen seiner poetischen Sprache: »Auch ihr Mund schmeckte wieder groß und saftig: wo ihr Haar aufhörte fing Strandhafer an: aber wo war das?« (Bild)

Überblick

Rezension FREITAG 2015

Blogrezension 2012

Über die Entstehung des Romans FAZ 2000

Blogrezension 2014

Über den Autoren Arno Schmidt 2014

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Der Roman riskierte damals einen Prozess wegen gewisser Sexszenen, die heute allerdings eher belustigend als anstößig wahrgenommen werden.

Arno Geiger: Alles über Sally (2010)

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»Ein Held sollte das Leben genießen, aber beim Genießen die Möglichkeiten der anderen nicht beschneiden.« Findet Sally, 52. Ehefrau mit Interesse an kleinen Abenteuern und Protagonistin in diesem klugen und unterhaltsamen Roman einer Ehe. Ihr Mann Alfred ist ihr etwas zu früh alt geworden, alt im übertragenen Sinne: »Wenn man Sally fragte, saß nicht nur Alfred hinterm Ofen, sondern auch seine Gefühle, seine Gefühle waren Stubenhocker.«

Überblick inkl. Leseprobe

Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2010

Rezension ZEIT 2010

Rezension SPIEGEL 2010

Rezension Deutschlandradio 2010

Blogrezension 2010

Interview mit dem Autor 2010

Arno Geiger liest aus seinem Roman

Ulrike Draesner: Vorliebe (2010)

Eigentlich möchte Harriet ins Weltall – jedenfalls trainiert die Astrophysikerin für die nächste Weltraummission. Durch einen Zufall begegnet die nüchtern verheiratete Harriet ihrer Jugendliebe wieder – der ehemalige Theologiestudent ist nun Pfarrer. Bei Harriet funkt es sofort wieder. Es beginnt eine Art moderne Fassung von Goethes ›Wahlverwandtschaften‹.

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Inhalt & Textauszug

Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2010

Rezension SZ 2010

Rezension NZZ 2010

Blogrezension 2010

In ihrem dritten Roman lässt Draesner mit ihren Protagonisten die Welt der Zahlen und Gewissheiten auf die Welt des Vermutungen, Erregungen und Gefühle aufeinandertreffen.

Tim Krohn: Irinas Buch der leichtfertigen Liebe (2000)

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Eine raffiniert angelegte menage à trois, ein Briefroman, ein Erzählexperiment. Die ganze Geschichte entsteht erst im Verlauf des Romans, denn Autor und Erzähler hat der willensstarken Russin Irina versprochen, einen Liebesroman zu schreiben, bei dem sie die Handlung mitbestimmen darf.

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Inhalt & Kommentar

Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2001

Rezension Berliner Zeitung 2000

Eigenwillige Blogrezension