Bertolt Brecht: Baal (1918/22/23)

Der junge egozentrische Dichter Baal führt ein ausschweifendes Leben als hedonistischer Bürgerschreck. Auf der Suche nach dem Exzess berauscht er sich permanent und nimmt sich jede Frau, die er bekommen kann. Das Ganze kann man wie Rainer Werner Fassbinder in dessen gleichnamiger filmischer Umsetzung (im Bild mit Hanna Schygulla) als Protest gegen eine asoziale bürgerliche Gesellschaft verstehen. Brecht bedient sich expressionistischer Stilmittel, gleichzeitig bricht er mit dem Pathos der gerade zu Ende gehenden Epoche.

Überblick

Masterarbeit zu den anarchistischen und asozialen Zügen der Titelfigur Baal

Rezension einer Inszenierung durch Castorf und Pucher (DIE WELT 2015)

Rezension SPIEGEL anlässlich einer Inszenierung 1963

›Chroal vom Baal‹ und Rezension (Blogeintrag 2011)

Textnahe Analyse des ›Chorals vom Baal‹ (Blogeintrag 2012)

Trailer Münchner Volkstheater 2010

Ausschnitt einer Verfilmung von Rainer Werner Fassbinder (1970)

Ausschnitt einer filmischen Umsetzung mit Matthias Schweighöfer (2003)

Filmische Umsetzung durch Uwe Janson 2013 (Teil 1)

Schauspieler spricht den ›Choral vom Baal‹

Eine italienische Chaostruppe tobt sich aus (2015)

David Bowie singt und spricht einen Auszug (auch hier)

Doku zu Brecht (moderiert von Max Raabe 2008)

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