Riikka Pulkkinnen: Die Ruhelose (2006)

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Auf unterhaltsame, aber ernst zu nehmende Weise setzt sich der Roman mit den Themen Liebe und Tod auseinander. Drei Frauen und ein Mann sind die Protagonisten: Ein früh an Demenz erkrankter Mann hat seiner Frau das Versprechen abgerungen, dass sie ihn sterben lässt, wenn er sie nicht mehr erkennt. Als es so weit ist, gerät sie in ein Dilemma. Ihre Nichte ist eine labile 16-jährige, die ihr Glück von einem Lehrer abhängig macht, mit dem sie eine Affäre eingegangen ist. (Bild: Szene aus der Verfilmung mit dem Titel: Wie weit gehen? von 2014)

Überblick

Leseprobe

Portrait der Autorin

Rezension Wiener Zeitung 2014

Rezension Südkurier 2014

Blogrezension 2014

Senthuran Varatharajah: Vor der Zunahme der Zeichen (2016)

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Der Facebook-Briefroman zwischen zwei Migranten ist ein Textpuzzle über das Einwandern in ein wenig gastfreundliches Land – in einer Sprache, die für beide die Muttersprache ersetzt. Senthil aus Sri Lanka ist Doktorand der Philosophie aus Berlin, Valmira studiert Kunstgeschichte in Marburg. In ihrem assoziativ gehaltenen Gespräch tauschen sie sich über Heimat und Flucht aus, über Erfahrungen aus der Zeit im Asylbewerberheim, in Schule und Studium. (Bild)

Überblick

Leseprobe

Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2016

Rezension Deutschlandradio 2016

Blogrezension 2016

Rezension Tagesspiegel 2016

Interviewreportage ARD 2016

Hermann Hesse: Der Steppenwolf (1927)

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Die Hippies liebten den Roman für seine Zivilisationskritik und sein Lob auf das Experiment mit bewusstseinserweiternden Substanzen. Heute scheiden sich die Geister daran, manche finden die Geschichte um die Identitätskrise eines 50-jährigen Kulturpessimisten und Mozartverehrers larmoyant, redundant und humorlos – ausgerechnet, denn das Lachen spielt im Roman eine Schlüsselrolle (Bild: Max von Sydow in einer Verfilmung von Fred Haynes, USA 1974)

Überblick

Inhalt & Kommentar

Leseprobe

Inhaltsangabe & Interpretationsansätze

Kurzfassung goes Playmobil

Rezension ZEIT 1980

Rezension FAZ 2009

Bloganalyse 1993

Teaser (Traktat vom Steppenwolf)

Thomas Mann: Der Zauberberg (1924)

 

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Eine Insel in den Alpen. Tausend Seiten lang begleitet man den Mittzwanziger Hans Castorp, wie er sich in dem Davoser Sanatorium vor dem richtigen Leben ›dort unten‹ wegstiehlt. Er fügt sich rasch in die rituellen Abläufe der Klinik ein, verliebt sich in die katzenhafte Mme Chauchat und denkt über das Kranksein als Daseinsform nach. Zwei ältere Gelehrte werden zu seien geistigen Mentoren, der der demokratische Freigeist Settembrini und der ästhetische Jesuit Naphta. Buntes Figurenpersonal und jede Menge philosophischen Gehalts. (Bild)

Überblick

Inhalt & Kommentar

Ausführliche Inhaltsangabe & Figurenportrait

Philosophische Bezüge im Roman (wissenschaftliche Untersuchung)

Struktur und Funktion der Gespräche im Roman

Rezension FAZ 2013

Thomas Mann und die Psychoanalyse (Essay)

Kurzfassung goes Playmobil

Marie-France Pisier
Die kapriziöse, freigeistige Mme Chauchat ist das angebetete Mekka in Castorps selbstgewähltem Universum: Projektionsfläche und Sinnersatz für den unerfahrenen jungen Mann. Bild: Marie-France Pisier in Hans W. Geißendörffers Verfilmung von 1982.

Lukas Bärfuss: Hundert Tage (2008)

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Die Entwicklungshilfe der Schweiz im afrikanischen Ruanda kommt nicht gut dabei weg, wenn Bärfuss seinen Protagonisten David Hohl dorthin gehen lässt, weil ihm in seinem Leben der Kick fehlt. Umso enttäuschter ist er, als sich alles sehr ruhig ausnimmt. Bleibt ihm noch sein Begehren, das er bereits am Flugplatz auf die erstbeste junge Ruandesin richtet. Und dann beginnt das hunderttägige Schlachten des Genozids von 1994. Anhand seiner Geschichte und weiteren Figuren, Schweizer*innen wie Ruandesen, stellt Bärfuss grundsätzliche Fragen an eine gewisse selbstgefällige und eigennützige Form von Entwicklungshilfe. (Bild NZZ 2008)

Überblick

Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2008

Rezension ZEIT 2008

Rezension NZZ 2008

Rezension WELTWOCHE 2008

Blogrezension 2008

Videorezension 2009

Videorezension 2011

Interview mit Dokfilmer Isler zum Thema Entwicklungshilfe in Ruanda

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Ganz abgesehen vom Verlauf der Geschichte bringt dieser Entwicklungsroman nur schon dadurch Abwechslung, als sein Autor mitteleuropäische Befindlichkeiten im Kontext eines historischen Völkermordes in Schwarzafrika verhandelt.

Martin Walser: Brandung (1985)

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Der Titel steht für die anbrandenden Gefühle, die der Protagonist Helmut Halm als Gastprofessor im kalifornischen Berkeley erlebt, als er sich, angeregt von einer verführerischen Studentin, neu erfindet. Man lernt mit ihm Kalifornien lieben und rennt mit ihm gegen Wände. Bitter, klug, böse, auch das Campusleben bekommt sein Fett weg. (Bild)

Überblick

Rezension SPIEGEL 1985

Rezension ZEIT 1985

Rezension FAZ 1985

Blogrezension

Blogrezension inkl. Zitaten 2008

Wissenschaftliche Arbeit über den Inneren Monolog in ›Brandung‹

Interview mit Martin Walser zum Thema Reichtum FAZ 2007

Stefan Zweig: Ungeduld des Herzens (1939)

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Faszinierend & abgründig. Wer diesen hochpsychologischen Roman geduldig liest, wird mit spektakulären Einblicken auf die lavierende und allzumenschliche Psyche des Protagonisten belohnt, der sich windet und wendet, um nicht mit einer Frau zusammensein zu müssen, die an den Rollstuhl gebunden ist. Bild: Szene einer Bühnenfassung der Schaubühne Berlin 2016 (Regie: Simon McBurney)

Übersicht

Inhalt & Analyse

Der komplette Roman

Blogrezension 2005

Blogrezension LSD 2013

Rezension einer Theaterfassung SPON 2015

Inhalt & Trailer einer Theaterfassung, Schaubühne Berlin 2016

Auszug Hörbuch

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Der Roman geht der Frage nach, wie nah sich Mitgefühl, Mitleid und Liebe kommen können. Und wie Missverständnisse entstehen können, die auszuräumen keiner wagt.

Heinrich Böll: Ansichten eines Clowns (1964)

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Stunde der Wahrheit statt Stunde Null: In diesem berühmt gewordenen Nachkriegsroman verknüpft Böll eine Abrechnung mit der Verlogenheit der Nachkriegsgesellschaft und eine traurige Liebesgeschichte. Hans Schnier, von Beruf Clown, steckt in einer Krise. Aufgrund einer Verletzung kann er nicht auftreten und seine Freundin Marie hat ihn verlassen. Er nimmt Kontakt mit den wichtigsten Bekannten und seinen Verwandten auf, unter anderem mit seinem Bruder, dem Theologen Leo (Bild: Szene aus der Verfilmung mit Helmut Griem als Hans (1967).) Dabei tritt unter anderem zutage, wie rasch und wie selbstgerecht die Menschen einen Strich unter die Vergangenheit machen, in politischen wie in privaten Belangen.

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Text

Rezension ZEIT 1963

Rezension SPIEGEL 1963

Zusammenfassung eines Schülers (nicht ganz fehlerfrei)

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Der Katholik Böll setzt sich hier kritisch mit der Doppelzüngigkeit gewisser Glaubensgenossen im Nachkriegsdeutschland auseinander.

Franz Kafka: Amerika / Der Verschollene (1911-14/1924)

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Karl Rossmann wurde von seinen Eltern nach Amerika verbannt. In der neuen, fremden Umgebung ist er ganz auf sich allein gestellt und hat eine ganze Reihe sehr seltsamer, kafkaesker Begegnungen vor sich, ein Sammelsurium kurioser, dubioser und gefährlicher Gestalten. Bild: Dimitrij Schaad als Karl in einer Bühnenfassung des Schauspielhauses Bochum (2011, Regie: Jan Klata)

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Der ganze Text

Entstehung, Quellen und Einordnung

Kafkas Amerikabild (SINN UND FORM 2008)

Kurzfassung goes Playmobil

Trailer einer Bühnenfassung am Hamburger Thalia 2010

Trailer Schauspielhaus Bochum 2011

Trailer Szputnyik Shipping company & Schauspielhaus Graz 2013

Trailer Schauspiel Köln 2013

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Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin (1983)

Der großartige Roman mit seiner kraftvollen, derben und direkten Sprache ist eine Frontalkollision mit einer verstörenden Welt. Die Klavierlehrerin Erika, 36, lebt noch bei ihrer herrischen alten Mutter. Die beiden Frauen sind mit sich und der Welt zutiefst unzufrieden und machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Für ihre Schüler hat Erika nur Verachtung übrig. Vor allem ist sie darauf bedacht, dass sie Erikas Macht zu spüren bekommen. Erika fügt sich selbst Verletzungen zu, doch sie möchte Ihre autoaggressiven Tendenzen auch beim Sex ausleben.  Bild: Die Verwandlungskünstlerin Isabelle Huppert spielt die anspruchsvolle Rolle der Erika in Michael Hanekes Verfilmung (2001)

Übersicht

Inhalt & Kommentar

Kurzfassung goes Playmobil

Textauszug

Wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Sprache bei Jelinek (2008)

Rezension SPIEGEL 1983

Rezension Kurier 2011

Werkschau anlässlich der Verleihung des Nobelpreises an Jelinek – FAZ 2004

Werkschau (2) anlässlich der Verleihung des Nobelpreises – FAZ 2004

Interview anlässlich der Verleihung des Nobelpreises 2004

Trailer der Verfilmung von Michael Haneke (2001)

Portrait der Autorin

Die außergewöhnlich kräftige und sarkastisch-derbe Sprache ist ein Alleinstellungsmerkmal von Jelineks Prosa.
Die außergewöhnlich kräftige und sarkastisch-derbe Sprache ist ein Alleinstellungsmerkmal von Jelineks Prosa.