Thomas Mann: Tonio Kröger (1903)

Von einem, der auszieht, um Künstler zu werden. Der 14-jährige Tonio, feinsinnig und bisexuell, wähnt sich als ein Außenseiter und sucht nach einer Identität jenseits des Mainstream. Die Sehnsucht nach dem warmen Leben und der Anspruch, als Künstler und Intellektueller einen steinigen Weg zu gehen: Dieser Widerspruch stellt sich Tonio in den Weg, diese Hürde muss er nehmen. »Das Gefühl, das warme, herzliche Gefühl ist immer banal und unbrauchbar, und künstlerisch sind bloß die Gereiztheiten und kalten Ekstasen unseres verdorbenen, unseres artistischen Nervensystems.« Thomas Mann verarbeitete viel Autobiographisches in dieser so schmalen wie dichten Novelle. (Bild)

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Inhalt, Analyse & Interpretationsansätze

Figurenlexikon

Hörbuchfassung, gelesen von Thomas Mann

Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe (2011)

Die Welt aus der Sicht einer 50-jährigen Biologielehrerin und überzeugten Deterministin, deren Welt von der sozialistischen DDR geprägt ist, in der sie ein junger Mensch war. Inge Lohmark, 50 Jahre alt, bewundert die Vielfalt und Zweckmäßigkeit organischen Lebens, aber sie verachtet den Menschen, und ganz besonders ihre Schüler. Hartnäckig, verbittert und ganz im autoritären Stil lehrt sie seit dreißig Jahren Biologie und Sport an einem Gymnasium in einem Landstrich Ostdeutschlands, dem allmählich die Bevölkerung ausgeht. »Das Leben war kein Kampf, es war eine Bürde«, die Realität »eine unbarmherzige Abfolge von überraschenden Ereignissen«. So weit die Ausgangslage des Romans. Lasst fahren alle Hoffnung. Sehr amüsant und sehr schwarz und man erfährt noch einiges über die ehemalige DDR. (Bild)

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Inhalt & Kommentar

Leseprobe

Übersicht & Beurteilung

Rezensionsübersicht

Blogrezension 2013

Rezension FAZ 2011

Rezension SZ 2011

Hörspiel SRF 2015

Videorezension 2012

Günter Grass: Katz und Maus (1961)

Wer hat die Katze auf die Maus aufmerksam gemacht? Was kann die Maus tun, um sich zu retten? Schauplatz: Das polnische Danzig, mitten im Zweiten Weltkrieg. Der Gymnasiast Joachim Mahlke wird für sein Aussehen gemobbt, bis er sich so weit hochkämpft, dass er dafür Bewunderung erntet, als Mitschüler beim Tauchen und Onanieren sowie als Soldat mit der Panzerfaust. Dass er dann verschwindet, hat womöglich mit seinem Freund Pilenz zu tun, der uns die ganze Geschichte erzählt und der ein schlechtes Gewissen hat. Bild: Still einer Verfilmung von 1967.

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Inhalt & Kommentar

Inhaltsangabe

Inhalt & Beurteilung

Kapitelübersicht

Hintergrundinfos (Schulprojekt)

Radioessay 2001

Verfilmung (1967)

Friedrich Torberg: Der Schüler Gerber (1930)

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EDer Gymnasiast Kurt Gerber reibt sich im täglichen Abnützungs-kampf mit seinem Mathematiklehrer Kupfer auf, der seine Macht ausnützt, um Schüler zu demütigen. Und er liebt Lisa, welche die Schule verlassen muss. (Bild)

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Leseprobe

Ausführliche Zusammenfassung

Noch ausführlichere Zusammenfassung

Rezension durch Kurt Tucholsky 1930 

Rezension Kurier 2011

Trailer der Verfilmung von Wolfgang Glück (D 1981)

Senthuran Varatharajah: Vor der Zunahme der Zeichen (2016)

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Der Facebook-Briefroman zwischen zwei Migranten ist ein Textpuzzle über das Einwandern in ein wenig gastfreundliches Land – in einer Sprache, die für beide die Muttersprache ersetzt. Senthil aus Sri Lanka ist Doktorand der Philosophie aus Berlin, Valmira studiert Kunstgeschichte in Marburg. In ihrem assoziativ gehaltenen Gespräch tauschen sie sich über Heimat und Flucht aus, über Erfahrungen aus der Zeit im Asylbewerberheim, in Schule und Studium. (Bild)

Überblick

Leseprobe

Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2016

Rezension Deutschlandradio 2016

Blogrezension 2016

Rezension Tagesspiegel 2016

Interviewreportage ARD 2016

Frank Wedekind: Frühlings Erwachen (1891/1906)

10

Überblick

Ausführliche Inhaltsangabe und Figurenanalyse

Inhalt & Kommentar

Das ganze Stück

Kurzfassung goes Playmobil

Trailer Theater in der Josefstadt, Wien 2010

Trailer Theater Duisburg 2013

Trailer einer Schulinszenierung

Trailer der Theatergruppe RAMY 2016

Trailer der Verfilmung einer Neufassung von Nuran David Calis 2009

Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906)

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Ein psychologischer Roman über junge Internatsschüler, die vor lauter Langeweile Grenzen ausloten und dabei immer skrupelloser werden. Musil beschreibt auf eindrückliche Weise, wie willkürlich und bedenkenlos die Jungen teilweise agieren und sich verhalten – mal philosophieren sie wie Erwachsene, dann spielen sie mit ihrem Opfer wieder wie junge Katzen. (Bild: Mathieu Carrière als Törleß in Volker Schlöndorffs Verfilmung von 1966)

Überblick

Handlung & Analyse

Analyse & Interpretation

Der ganze Roman

Figurenanalyse und weitere Aspekte

Blogrezension 2004

Trailer einer Verfilmung (1966)

Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (2012)

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»Das Schlimmste im Leben des Menschen ist die Pubertät.« Helge Schneiders Zitat, als Motto dem Roman vorangestellt, ist Programm: Carl, der Protagonist dieses Internatsromans ist zwischen dem Wunsch zur Frömmigkeit und seinem Begehren eingeklemmt ist – ehrlich und präzise, gelehrt und inspirierend. (Bild)

Übersicht

Leseprobe

Kurzportrait des Autors & Interview

Vorleseprobe

Rezensionsüberblick

Rezension ZEIT 2012

Rezension literaturkritik.de

Rezension taz 2012

Rezension Tagesspiegel 2012

Rezension Deutschlandfunk 2013

Rezension culturemag.de inkl. Leseprobe 

Rezension Frankfurter Rundschau 2012

Ödön von Horvath: Jugend ohne Gott (1937)

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Gefühlskälte, Demagogie, Glaube und Schuld sind wichtige Themen dieses gar nicht so simplen Romans, dessen Erzähler eine gewisse verfremdende Distanz zum Geschehen einnimmt und vermittelt.

Übersicht

Inhalt & Analyse

Kurzfassung goes Playmobil

Rezension einer Bühnenfassung

Trailer einer Bühnenfassung Graz 2014

Trailer einer Verfilmung (1990) mit Ulrich Mühe in der Rolle des Lehrers

Trailer Theater Nordhausen 2013

Johann W. von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96)

Übersicht

Inhalt & Analyse

Handlungsübersicht

Volltext

Die Turmgesellschaft im Roman (Seminararbeit)