Christian Kracht: Die Toten (2016)

1933: Faschismus, Kino und Japan. Der NZZ-Rezensent meint dazu: Indem »Kracht mit dem [historischen Kulturjournalisten] Kracauer auf den Stummfilm und das stumme Grauen des aufziehenden Nazi-Terrors ] bringt er die Barbarei zum Sprechen«. (NZZ vom 10.9.16)
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Leseprobe

Rezensionsübersicht

Rezension ZEIT 2016

Rezension SPIEGEL 2016

Rezension SZ 2016

Rezension NZZ 2016

Interview mit Christian Kracht (2016)

Interview mit einem Rezensenten

Literaturgespräch SRF 2016 (von 2:40 an)

Günter Grass: Katz und Maus (1961)

Wer hat die Katze auf die Maus aufmerksam gemacht? Was kann die Maus tun, um sich zu retten? Schauplatz: Das polnische Danzig, mitten im Zweiten Weltkrieg. Der Gymnasiast Joachim Mahlke wird für sein Aussehen gemobbt, bis er sich so weit hochkämpft, dass er dafür Bewunderung erntet, als Mitschüler beim Tauchen und Onanieren sowie als Soldat mit der Panzerfaust. Dass er dann verschwindet, hat womöglich mit seinem Freund Pilenz zu tun, der uns die ganze Geschichte erzählt und der ein schlechtes Gewissen hat. Bild: Still einer Verfilmung von 1967.

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Inhalt & Kommentar

Inhaltsangabe

Inhalt & Beurteilung

Kapitelübersicht

Hintergrundinfos (Schulprojekt)

Radioessay 2001

Verfilmung (1967)

Georg Büchner: Leonce und Lena (1836/1895)

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Büchners bissige, als Komödie bloß getarnte Politsatire offenbart die am königlichen Hof herrschende dekadente Langeweile und Hohlheit: Ein Prinz und eine Prinzessin befinden sich unabhängig voneinander auf der Flucht vor einer Eheschließung, zu der sie verdonnert wurden. Das Volk muss Beifall klatschen, darf aber wenigstens am Braten riechen. Na, das ist doch immerhin was. (Bild: Szene aus einer Inszenierung von Robert Wilson am Berliner Ensemble 2003)

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Kurzanalyse

Ausführliche Zusammenfassung

Lektürehilfe

Kurzfassung goes Playmobil

Interpretationsansatz

Das vollständige Stück

Trailer einer Ballettfassung 2010

Trailer Theater Erlangen 2011

Trailer Schauspielhaus Zürich 2012

Trailer Schaubühne Berlin 2014

Trailer Nordlicht Theater Wien 2015

Trailer Nationaltheater Mannheim 2016

Siegfried Lenz: Deutschstunde (1968)

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›Deutschstunde‹ heißt der Roman, weil er eine zentrale Frage Nachkriegsdeutschlands stellte: Wie groß war der Spielraum der vielen, die in Hitlerdeutschland Befehle ausführten? Oder stellten sich manche diese Frage nicht? Der exemplarische Fall eines Dorfpolizisten, der einem befreundeten Künstler gegenüber ein von oben erteiltes Malverbot durchsetzen soll, wird aus der Warte von dessen Sohn Siggi erzählt, der dem Maler näher als der eigene Vater steht. (Bild: Szene aus der Verfilmung von 1971)

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Überblick & Kommentar

Ausführliche Inhaltsanalyse & Kapitelübersicht

Rezension SPIEGEL 1968

Trailer der Verfilmung von Peter Beauvais 1971

Marcel Beyer: Flughunde (1995)

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Der Roman erzählt vom Ende des Zweiten Weltkriegs aus der Perspektive eines fanatischen Akustikers im Dienste der Nazis und aus der Sicht einer der Töchter Goebbels. Er erzählt von der Instrumentalisierung der Sprache durch die Propaganda und von Experimenten mit menschlichen Stimmen. (Bild)

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Inhalt & Kommentar

Leseprobe

Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 1995

Blogrezension

Blogrezension (2)

Graphic Novel von Ulli Lust (Radiobeitrag 2013)

Rezension der Graphic Novel taz 2013

Rezension der Graphic Novel diesseits.de 2013

Gerhart Hauptmann: Vor Sonnenaufgang (1889)

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Ein naturalistisches Sozialdrama um eine neureiche Bauernfamilie und deren Degeneration infolge von Alkoholsucht. Gegenspieler sind die ehemaligen Kommilitonen Hoffmann und der aufklärerische Soziologe Loth (Bild: Dietmar Bär und Xenia Snagowski in einer Szene aus Anselm Webers Inszenierung am Schauspielhaus Bochum 2012)

Überblick

Ausführliche Zusammenfassung der Handlung

Geschichtliche Hintergründe

Das ganze Stück

Trailer Schauspielhaus Bochum 2012

Rezension einer Inszenierung in Mainz 2012

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (2015)

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Erpenbeck verarbeitet Europas zentrales Thema Mitte der Zehnerjahre zu einem Roman, in dem sie einen Berliner Professor auf Tuchfühlung mit einigen der vielen Menschen gehen lässt, denen man mit der Bezeichnung ›Flüchtlinge‹ nicht gerecht wird. (Bild)

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Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2015

Rezension NZZ 2015

Rezension SPON 2015

Radiobeitrag SRF2 2016

Interview mit der Autorin 2015

Gehen ging gegangen von Jenny Erpenbeck
Jenny Erpenbeck: » Die von vielen befürchtete Veränderung Europas tritt nicht dadurch ein, dass so viele Menschen aus anderen Ländern zu uns kommen, sondern dadurch, dass die Europäer mit so drastischen Maßnahmen auf den Ansturm reagieren.« (Bild)

Gotthold E. Lessing: Nathan der Weise (1779)

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Lessings Stück um die Frage, ob und wie die drei monotheistischen Religionen friedlich koexistieren können, wird bis heute immer wieder von neuem inszeniert und aufgeführt. Bild: Peer Fitz als Nathan in Claus Peymanns berühmt gewordenen Inszenierung am Berliner Ensemble 2002.

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Inhalt & Kommentar

Inhalt & Analyse

Inhalt & Analyse (2)

Das ganze Stück

Das ganze Stück als Spielfilm (1967, Regie: Franz P. Wirth)

Kurzfassung goes Playmobil

Trailer DT Berlin 2015 (Regie: Andreas Kriegenburg)

Trailer Volkstheater München 2015 (Regie: Christian Stückl)

Trailer Schauspielhaus Zürich 2016 (Regie: Daniele Löffner)

Interview mit R. Hunger-Bühler über das Stück 2016

 

Lukas Bärfuss: Hundert Tage (2008)

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Die Entwicklungshilfe der Schweiz im afrikanischen Ruanda kommt nicht gut dabei weg, wenn Bärfuss seinen Protagonisten David Hohl dorthin gehen lässt, weil ihm in seinem Leben der Kick fehlt. Umso enttäuschter ist er, als sich alles sehr ruhig ausnimmt. Bleibt ihm noch sein Begehren, das er bereits am Flugplatz auf die erstbeste junge Ruandesin richtet. Und dann beginnt das hunderttägige Schlachten des Genozids von 1994. Anhand seiner Geschichte und weiteren Figuren, Schweizer*innen wie Ruandesen, stellt Bärfuss grundsätzliche Fragen an eine gewisse selbstgefällige und eigennützige Form von Entwicklungshilfe. (Bild NZZ 2008)

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Rezensionsübersicht

Rezension FAZ 2008

Rezension ZEIT 2008

Rezension NZZ 2008

Rezension WELTWOCHE 2008

Blogrezension 2008

Videorezension 2009

Videorezension 2011

Interview mit Dokfilmer Isler zum Thema Entwicklungshilfe in Ruanda

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Ganz abgesehen vom Verlauf der Geschichte bringt dieser Entwicklungsroman nur schon dadurch Abwechslung, als sein Autor mitteleuropäische Befindlichkeiten im Kontext eines historischen Völkermordes in Schwarzafrika verhandelt.

Monika Maron: Flugasche (1979)

Monika Marons Erstling handelt von der eigenwilligen Journalistin Josefa Nadler, die in der sozialistischen DDR verzweifelt versucht, ihre journalistische Identität zu wahren statt sich bloß der Karriere zuliebe zu ducken. Es geht um Umweltsünden, scheinbare und echte Loyalität, die Grenzen der Freiheit in einer Diktatur. Ein kluger und auch psychologisch sehr spannender Roman, weil sich Josefa auch gezwungen sieht, Ihre Motive und ihr Selbstbild zu hinterfragen.

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Inhalt & Analyse

Blogrezension 2009

Blogrezension

Über Monika Maron FAZ 2011

Interview mit der Autorin 2014

Wissenschaftliche Arbeit 2008 über Weibliche Identität, Arbeitswelt und Umwelt in der Zeit des Erscheinens des Romans

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Maron hat auch das Thema Umweltverschmutzung in Bitterfeld in dem dokumentarischen Band ›Bitterfelder Bogen‹ 2009 nochmals aufgegriffen.